Petra Fahrnländer liest Isaac Asimov

„Das Roboter-Experiment“+ Film

Am Mittwoch, 10. Juni 2026, 18 Uhr im Alten Museum, Linzerstraße 5

Freiwillige Spenden zugunsten einem Sozialprojekt in Nepal

Petra Fahrnländer liest zwei Roboter-Geschichten von Isaac Asimov.

Beide Geschichten spielen in einer fernen Zukunft. In „Geliebter Robot“ bekommt eine Frau einen Roboter als Hausdiener zugewiesen. Wie die beiden auf einander reagieren, ist ein Experiment der Roboter-Psychologin Susan Calvin. Zuerst kann die Frau mit ihrem künstlichen Hausdiener nichts anfangen, doch dann gewinnt sie durch den Roboter mehr Selbstvertrauen, sie renoviert mit seiner Hilfe ihre Wohnung und entwickelt schließlich zwiespältige Gefühle für ihren menschenähnlichen Roboter.

In „Weibliche Intuition“ hat die Roboter-Firma einen weiblichen Roboter gebaut, der intuitiv arbeiten soll. Jane, so wird der weibliche Roboter genannt, bekommt eine Aufgabe gestellt, die sie auch löst, aber durch einen Unfall wird Jane zerstört und damit auch die Lösung der Aufgabe. Nun muss die Roboter-Psychologin Susan Calvin wie ein Detektiv herausfinden, wie Janes Lösung der Aufgabe lautete. Tatsächlich gelingt ihr das, woran alle führenden Männer der Roboter-Filma scheiterten und zwar durch „weibliche Intuition“, wie sie selbst am Ende der Geschichte sagt.

Isaac Asimow hat diese Erzählungen in der 80ern des 20. Jahrhunderts verfasst, doch sie spielen im 21. Jahrhundert, also in der Jetzt-Zeit. Zwei Kurzfilme zeigen, wie weit heute chinesische Start-ups mit dem Bau von menschenähnlichen Robotern sind: Sie können laufen, turnen, Kung-fu und noch vieles andere mehr. Auch in kriegerischen Konflikten werden Roboter künftig eine größer werdende Rolle spielen.

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